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Communiqué de presse du Beluga Offshore Sailing Team dans la Portimão Global Ocean Race 8. Jamais 2009
Entretien avec Skipper Boris Herrmann à bord duRacer Beluga "
Avec une avance de plus de 50 miles nautiques à Boris Herrmann et Felix Oehme (Kiel / Hambourg) la quatrième et avant-dernier de la Portimão Glo-bal Ocean Race en. Après plus de la moitié des 4.700 Mile longue section de Ilhabela, au Brésil, Charleston, Etats-Unis, autour de la 20. Mai devrait être atteint autour de, maintient l'équipage du «Racer Beluga» Brême suivent leur chilienne Felipe Cubillos et José Muñoz sur "Desafio Cabo de Hornos de« soft-ter à une distance. Le duo d'Allemagne du Nord est également dans le classement général de la course de yacht au large des côtes du monde entier veulent clairement l'avant et à la fin de Juin dans le port de Portimão portugaises de destination pour célébrer le grand triomphe de sa carrière. Un terwegs-Skipper Boris Herrmann discussions sur le risque résiduel, la course à perdre même, l'arrogance du poursuivant et le temps après le tour.
Inzwischen konstant mehr als zehn Knoten Bootsgeschwindigkeit und 25 Grad Cel-sius. Könnte Segeln schöner sein?
Herrmann: Et, wir segeln gerade die Kür dieses Rennens. Die ‚Pflicht‘, das ‚Schwe-re‘, Gefährliche haben wir hinter uns, ordentlich Punkte im Sack, und jetzt ist es warm und schnell. Regattasegeln kann wohl kaum besser sein.
Und Bremen im UEFA-Cup-Finale…
Herrmann: Als Werder-Fans sind wir natürlich froh, dass die Erfolgswelle von der Karibik bis an die Weser reicht.
Sehnst Du Dich trotzdem manchmal nach dem Südpolarmeer zurück?
Herrmann: Sicher will ich da nochmal hin. Der Southern Ocean ist ein ultimatives Segelrevier, aber eine ernste Angelegenheit. Hier und heute fühlt es sich dagegen an wie Kindergeburtstag. Dennoch werden die meisten Weltrennen im Atlantik final ent-schieden. Angst haben wir nun keine mehr: Würde uns hier etwas passieren, könn-ten wir einfach die Füße im Meer baumeln lassen und würden an einen Strand in Brasilien oder der Karibik gespült. Im Moment pressen wir daher alles aus dem Schiff heraus. Dabei erfrischt einen die kühle Gischt, die übers Deck kommt. Im Southern Ocean segelten wir voller Respekt und etwas gebremst.
Seid ihr nervös, wenn ihr die Chilenen in den Positionsreporten aufholen seht?
Herrmann: Aucun, sie sind momentan so etwas von unverschämt selbstsicher, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie nicht mehr scharf genug denken. Selbst wenn die ‚Roten‘ sich jetzt vorbeischöben, wäre das noch nicht aller Tage Abend. Für die letzten 500 jusqu'à ce que 1000 Seemeilen rechnen wir wieder mit mehr taktischen Optionen.
Zuviel Risiko habt ihr rechnerisch ja für einen Gesamtsieg gar nicht mehr nötig. Wie haltet ihr die Balance zwischen Ehrgeiz, auch diesmal vorne zu sein, und nicht alles aufs Spiel zu setzen?
Herrmann: Wir kennen das Boot mittlerweile recht gut. Die Bedingungen sind ab-sehbar nicht so radikal. Dass ein Spinnaker platzt, könnten wir uns erlauben. Schwe-re Schäden sind unwahrscheinlich. Wenn überhaupt könnten diese außerhalb unse-rer Kontrolle in einer versteckten Materialmüdigkeit liegen. Da wir vor jedem Re-Start immer alles sehr sorgsam prüfen, machen wir uns keine ernsthaften Sorgen. Alar-miert sein und sensibel zu lauschen und zu gucken, ist ab 20 Knoten Wind (Stärke fünf, d. Red.) normale Routine.
Habt Ihr vor dem Wertungstor dieser Etappe alles auf eine Karte gesetzt, als ihr bei 30 Knoten Wind unter Vollzeug gesegelt seid, um die Vorentscheidung zu erzwin-gen?
Herrmann: Wir waren extra motiviert, haben die Schüchternheit aus dem Southern Ocean endgültig abgelegt und zum normalen Segelstil zurückgefunden. Bei radikalen Raumwindbedingungen, wo von Hand gesteuert werden muss, sind wir stärker als die Chilenen.
Wie groß ist das Restrisiko auf der Transatlantiketappe, zum Beispiel eines Mast- oder Ruderbruchs, der zur Aufgabe zwingt?
Herrmann: Wir haben ein Ersatzruder an Bord. Der Mast darf hingegen nicht bre-chen. Das halte ich aber auch für sehr unwahrscheinlich. Die Masten der Class40-Yachten sind laut Reglement sehr widerstandsfähig und steif, dazu aus Kohlefaser.
Sind Deine Pläne für die Zeit nach der Weltumseglung gereift?
Herrmann: Dank der großartigen Partnerschaft mit der Bremer Beluga Shipping GmbH habe ich schon jetzt einen vollen Terminkalender bis Frühjahr 2010 und will bereits im Herbst wieder an einer Regatta über den Atlantik teilnehmen. Gleichzeitig wird eine der neuen Herausforderungen sein, die Pläne für nach 2010 voranzutrei-ben. Mittelfristig bleibt eine zweite Weltregatta mit der Vendee Globe einhand an der Spitze mein Ziel. Aktuelles Umsetzen und Vorausplanen überschneiden sich fortlau-fend, was manchmal sehr anstrengend sein kann.
Keine Angst, nach dem letzten Zieleinlauf in ein tiefes Loch zu fallen?
Herrmann: Das schon. Mir macht es Angst, dieses Schiff abzugeben. Die Beluga Racer ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich habe fast das ganze Jahr damit und darauf verbracht. Ich muss auch zu einem normalen Leben an Land erst wieder zu-
rückfinden. Ich kenne mich schon insofern als dass ich weiß, dass mir nach einer großen Herausforderung für die erste Zeit etwas schmerzlich fehlen wird. Zum Glück kann ich dann bald wieder ein neues Projekt starten.
Wann können Euch Eure zahlreichen Fans in Deutschland das erste Mal wieder live erleben?
Herrmann: Sofern alles gutgeht, kreuzen wir spätestens Ende der zweiten Juliwoche mit der Beluga Racer in Deutschland auf. Und vielleicht gibt es vorher sogar noch einen kurzen Überraschungsbesuch.
Zwischenstand der vierten Etappe am Freitag (8. Jamais) une 11.20 Horloge:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel / Hambourg) noch 2.194 sm
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chili) 56,6 sm zurück
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Royaume-Uni) 467,4 sm zurück
Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Afrique du Sud) nicht gestartet
Gesamtstand nach dem Wertungstor der 4. Etappe des Portimão Global Ocean Race:
1. Beluga Racer, Boris Herrmann/Felix Oehme (Kiel / Hambourg) 36 Points
2. Desafio Cabo de Hornos, Felipe Cubillos/José Muñoz (Chili) 31
3. Mowgli, Jeremy Salvesen/David Thomson (Royaume-Uni) 23
4. Kazimir Partners, Lenjohn und Peter van der Wel (Afrique du Sud) 6,5
Hochauflösende Fotos und Videos finden sie im Mediacenter des Beluga Offshore Sailing Teams unter http://presse.beluga-racer.com.
Die Zwischenstände, die alle drei Stunden aktualisiert werden, sind im Racetracker unter http://www.globalracetracker.com zu verfolgen.
Weitere Hintergrundinformationen gibt es ebenfalls im Internet unter www.beluga-racer.com sowie www.portimaorace.com.
Für etwaige Rückfragen, auch Interviewanfragen für die Segler, steht Ihnen die PR-Crew des Beluga Offshore Sailing Teams jederzeit gerne zur Verfügung.






