Gardasee - Italienische Momente. Wind und Wetter. Es gibt eine Vielzahl lokaler Winde auf dem Gardasee, die alle eine spezielle Bezeichnung haben. Sie tangieren den Wassersportler aber nur am Rande, denn ausschließlich zwei Winde, hervorgerufen durch thermische Auswirkungen, sind von Bedeutung: der in den Morgenstunden bis zum Mittag vom nördlichen Teil des Sees nach Süden wehende Tramuntana (Nordwind) Sovér, meist mit Windstärken zwischen 1 bis 3, in Seemitte auch 5 bis 7 Beaufort, und der ab Mittag bis gegen Abend von Süd nach Nord den See in seiner Längsachse hinaufwehende Ostro-Ora (Südwind), im nördlichen Teil nicht selten bis auf 5 bis 6 Beaufort aufbrisend. Diese wechselseitige Thermik ist nur zwischen den Bergmassiven im Nordteil des Sees ausgeprägt, während im flachen, breiten Südteil mehr Flauten und lokale Winde vorherrschen...