mit Marinaverzeichnis etc.. In Griechenland kann man überwiegend in kleinen Fischerhäfen vor Anker gehen. Man legt hier in den meisten Fällen mit dem Heck zur Pier. Muringsysteme gibt es selten, sanitäre Einrichtungen ebenfalls. Duschen muss man meistens an Bord oder in hafennahen Hotels. Für Mittelmeer-Verhältnisse sind die Liegegebühren sehr niedrig und werden zudem selten kassiert. Wasser und Diesel bekommt man auch in den kommunalen Häfen.
Im Sommer weht der Meltemi, der ab Juni vom Norden her einsetzt, in den Monaten Juli und August ist er am stärksten (Windstärke 7 - 8). In den anderen Monaten beträgt die Windstärke ca. 3 bis 4. Im Norden der Kykladen weht der Meltemi aus nordöstlicher, in der Mitte aus nördlicher Richtung und im Süden aus nordwestlicher Richtung. Mit dem auch als Etesien bezeichneten Wind fließt kontinentale Polarluft in die Ägais ein. Der Meltemi hat einen festen Tagesablauf. Mit zunehmender Sonneneinstrahlung legt er in der zweiten Tageshälfte kräftig zu. Im allgemeinen sind in den Kykladen die Segelbedingungen anspruchsvoller als in den übrigen Gebieten Griechenlands. Wegen des Meltemi wird empfohlen, die Kykladen von Athen ausgehend im Uhrzeigersinn zu durchsegeln, so dass man auf dem Rücktörn etwas geschützter über die Ostseite des Peleponnes segeln kann.