Nordbretagne. Zwischen der Île d’Ouessant und der Île Bréhat liegen etwa 90 Seemeilen. In diesem Teil der französischen Kanalküste gibt es mehr als 35 Häfen und Ankerplätze, darunter sechs Marinas.
Viele Ankerbuchten fallen bei Niedrigwasser trocken. Unbedingt erforderlich ist ein solides Beiboot. Ein robustes Fahrtenschiff kann in manchen Häfen am Kai längsseits gehen und dort trockenfallen. In Flüssen und Buchten Fischfarmen sowie Austern- und Muschelbänke, auch nachts Schiffsverkehr. Deshalb ein Ankerlicht setzen.
Navigation
Die Gezeitenströme und der Tidenhub nehmen von Westen nach Osten hin zu. Vor der Île d’Ouessant und an der Côte des Abers beträgt der Tidenhub bei Springtide rund sieben Meter, wobei Strom mit maximal drei Knoten auftritt. Bis zur Île Bréhat steigt der Tidenhub auf zehn Meter mit Stromgeschwindigkeiten bis zu sechs Knoten.
Entlang der Küste wird terrestrisch navigiert. Handpeilkompaß und Fernglas gehören griffbereit ins Cockpit. Längst nicht jeder Felsen ist bezeichnet. Viele Seezeichen sind großzügig dimensioniert. Immer mit Abstand passieren.