Yachthersteller HanseYachts 2005. Der Urknall heißt HANSE 291. Dieses Boot machte als Preishammer einen Riesenlärm. Wie bei einem Urknall eben. Es war im Sommer 1993. Eine ganze Werft in Greifswald war arbeitslos. In Schweden saß ein Konstrukteur mit Namensrechten und einer Form: „Aphrodite 291" hieß das gute Stück. Carl Baier, der Konstrukteur, verkaufte sie an Michael Schmidt.
Jetzt kam es drauf an. Zusammen mit dem schwedischen Bootsbaumeister Bent Elgaard startete die Werft durch. Nach vier Wochen stand die HANSE 291 auf der „hanseboot", als Preishammer. Für 44.444 Deutsche Mark. Über der Yacht hing ein riesiger Hammer, damit auch schon von weitem klar war, dass sich an diesem Messestand etwas ganz besonderes abspielte. Die HANSE 291 bot die Basics einer Segelyacht: gute Segeleigenschaften, Hilfsmotor, Kojen, Pantry, Pump-WC. Damit traf sie die Segler mitten ins Herz. Michael Schmidt schrieb 30 Verträge.Von nun an hieß das Motto „Evolution statt Revolution", denn die HANSE 291 entwickelte sich durch Erfahrungen der Eigner und der Werft zur HANSE 292 und 301.
Die nächste HANSE entwickelte er aus der Finngulf 33: Rigg gekürzt, Interieur verändert und nach vielen anderen kleinen Modifikationen war die HANSE 331 geboren. Der Hammer auf der „hanseboot" im Jahre 1994. Abb. links: Michael Schmidt tauft 1993 die erste Hanse 291