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Jetzt in der neuen YACHT! Montenegro will mit dem ersten Charterstützpunkt des Landes den Schritt in die Riege der beliebten europäischen Segelreviere schaffen.
(05.02.2008/af) Der Umbruch fand letztes Jahr statt: Mit knapper Mehrheit entschieden sich die Montenegriner zur Gründung eines eigenen Staates und für die Trennung vom großen Bruder Serbien. Die historische Zäsur sollte zugleich der Aufbruch werden: Neues Selbstvertrauen für ein aufstrebendes Land.
Logische Schlussfolgerung daraus war natürlich auch, dass der kleine Staat an der Adria versucht, den lukrativen Wassersport voranzutreiben. Zwar hat Montenegro gerade einmal rund 30 Meilen Küste und nur wenige vorgelagerte Inseln, aber dafür ein Ziel, das der große Nachbar Kroatien in ähnlicher Form nicht bieten kann: der Golf von Kotor. Der riesige, rund 17 Meilen ins Landesinnere einschneidende Fjord gilt als ein Traumziel an der Adria: Steil ragen die ihn umgebenden Berge auf fast 1800 Meter auf, wunderschöne historische Alststädte liegen zu ihren Füßen.
Mit der ersten Charterfirma in Kotor am Ende des Golfes ist das Revier nun auch für Chartersegler unkompliziert zu entdecken. Bislang mussten Crews inklusive Einklarieren die rund 60 Seemeilen An- und Abreise von Kroatien in Kauf nehmen. Die YACHT ging auf Törn im Golf und entlang der Außenküste bis zur albanischen Grenze. Das Revier entpuppte sich als ein überraschend attraktives Ziel in einer Art Mikrorevier mit kurzen Strecken. Kaum noch Reste des Erbes aus der jugoslawischen Zeit, stattdessen boomender Tourismus, der noch nicht unangenehm ist. Der Golf und die Küste bis Budva sind ein tolles Revier für einen Wochentörn, wenn auch ein ausgespochen leichtwindiges. Dafür kann man an Land wirklich traumhafte Städte erkunden, wie Kotor, Herceg-Novi oder Budva, für die sich jede Crew einen Tag Zeit lassen sollte. In Sachen Marina-Infrastruktur gab es zwar einiges Neues, aber es taten sich auch Lücken auf. Die ausführliche Reise-Geschichte finden Sie jetzt in der neuen YACHT.