Verein Mole Stickenhörn e.V. Die Entstehungsgeschichte des Vereins ist eng mit der des "Sportboothafen Stickenhörn" verbunden.
Im Bereich des Plüschowhafen lagen bis Mitte 1975 die Marine, der Britische Yachtclub und die alteingesessenen Friedrichsorter und Prieser einträchtig, jeder in seinem Bereich, friedlich beieinander.
Die Friedrichsorter und Prieser Fischer sowie die Wassersportler lagen parallel zur alten Stickenhörnmole an einer Steganlage, die von der Stadt immer nur notdürftig instand gehalten wurde, so dass der Steganlage langsam aber sicher das "Aus" drohte. Außerdem wollte die Bundesmarine weitere Einheiten (das Troika-Minensuch-System) in den Plüschowhafen verlegen und beanspruchte den gesamten Hafenbereich.
Letztlich blieb der Stadt nur, die Steganlagen ersatzlos zu sperren und abzureißen, da die Finanzmittel zum Bau eines neuen Hafens nicht vorhanden waren.
Schnell fanden sich entschlossene Bürger zu einen Interessengemeinschaft zusammen und versuchten die Stadt und die Marine dazu zu bewegen, von den Plänen Abstand zu nehmen. Unterschriftensammlungen, Demonstrationen und unzählige schriftliche Eingaben an Politiker und die Stadt brachten leider kaum Erfolg. Immerhin blieben die Steganlagen, wenn auch mit diversen Sicherheitsauflagen, zunächst erhalten; die Mole blieb öffentlich zugänglich.