Törnbericht: Kroatien Flotille. Beim Skipper gibt es wohl keine Unklarheiten oder einfach gesagt : Der Boss. Mannschaft: Matrosen mit Nebentätigkeiten wie Anker setzen, Chefkoch , An-und Ableger bereit halten. Segel setzen, Kurbeln, Putzen , Oberdeck sauber halten, Verpflegung von Skipper und Mannschaft und was halt so noch alles dazu gehört wie Schatzmeister, Kartenleser
Skipperbraut: Hauptaufgabe den Boss bei Laune halten und natürlich dieselben wie die Mannschaft
Um 19.30 Uhr sind alle am Theaterplatz eingelaufen. Britta hat eine Flasche Sekt dabei um gleich mal auf einen tollen Törn anzustoßen. Der schmeckt uns auch super. Pünktlich um 20.00 Uhr geht es los. Noch sind wir voller Vorfreude und guter Laune. Bier , Sekt und Wein gibt es reichlich im Bus.
Wir sind 41 Personen. Es wird ein reines Männerschiff geben bei uns auch scherzhaft „ Containerschiff „ genannt und dann noch vier gemischte Schiffe geben. Wobei wir, dass mit den meisten Frauen sind . Da ist unsere „ Schatzmeisterin Claudia „, unsere „Skipperbraut Britta „,
unsere Matrosinnen „ Astrid, Elisabeth und Martina“.
Dann haben wir natürlich auch Männer, unseren „ Skipper Bernd
und unsere „Matrosen Michael und Mathias „.
Wir hatten gleich den Namen das „ Loveboot „ weg. Und so mancher wollte mit unseren Jungs tauschen. Aber wir nicht.
Nachdem 10 Stunden rum sind und die meisten etwas müde waren und ein bisschen nicken wollten, machte doch gerade das Containerschiff weiter. Aber nach wieder 2-3 Stunden war es da auch endlich ruhig. Nach 18 endlos langen Stunden waren wir angekommen und aller Stress war vergessen.
Wir waren nur glücklich endlich da zu sein. Wir sind mit strahlendblauem Himmel und türkisem Meer empfangen worden. Die Boote lagen fertig an der Marina und warteten auf uns. Nachdem jeder Skipper sein Boot abgenommen hat, konnten wir unser Boot „ die Helena“ in Beschlag nehmen. Alle waren begeistert, besonders Martina und Britta , die ja das erste mal auf einem Segelboot sind.
Es gibt ja alles : Küche , Toilette , Dusche und gemütliche Kojen. Jedes Pärchen hat sich eingerichtet. Elisabeth und Martina hatten die Etagenkoje und da Martina etwas Platzangst hat , hatte sie sich sehr viele Gedanken zuhause gemacht, wie es wohl sein wird. Aber es ging, sie hatte über ihrem Bett eine kleine Luke . Ruckzuck hatten wir alles an Ort und Stelle.
Nun ging es zum Duschen und Hunger hatte sich auch schon breitgemacht. Claudia und Martina sind erst mal Geld tauschen gewesen und dann ging es los mit der Suche nach einem Restaurant..
Da wir alle ausgehungert waren, haben wir tierisch viel bestellt und haben es, wie soll es auch anders sein, nicht gepackt. Aber Elisabeth hatte den Vorschlag es einpacken zulassen. Man glaubt es nicht , kaum hatten wir gefragt und schon hatten wir eine Rolle Alufolie. Wir haben herzhaft lachen müssen. So hatten wir schon für morgen was. Zurück auf dem Boot noch, einen Schlaftrunk und dann war nur noch schlafen angesagt.