Trogir - Solta -Vis - Hvar-Pakleni - Pjeljesak - Korcula - Mljet - Lastovo - Hvar - Solta - Trogir. Der Törn verlief von Trogir nach Solta, Vis, Hvar-Pakleni, Pjeljesak, Korcula, Mljet, Lastovo, Hvar, Solta und zurück nach Trogir. Kroatien im August ist sehr überfüllt. In den Urlaubshäfen dröhnt oft bis weit in die Nacht (3 Uhr in Hvar) Kneipenlärm und Techno-„Musik“!!! In Hvar wird nicht nur an der Mole kassiert (dreifach: Mole-Strom-Wasser, keine Duschen/WC vorhanden), sondern neuerdings auch bei Ankerliegern im Hafenbereich! Auch beispielsweise im abseits gelegenen Hafen Loviste (Pjeljesak) versucht man für 24 Stunden 100 Kn an der Pier zu kassieren (kein Strom-Wasser-WC/Dusche). Bei 2 Stunden Aufenthalt braucht man „nur“ 50 Kn zu bezahlen. Nachdem sich die Crew entschieden hat, deshalb wieder abzulegen, wurde plötzlich eingelenkt und man bat uns zu bleiben und selbst den Preis zu bestimmen!?
In Vis kostet die Pier 250 Kn für Bav.36 inkl. Strom, Wasser, Dusche/WC.
In Korcula, ACI-Marina, verlangt man für „Kurzparker“ bis 6 Stunden 20 Euro (Mindestsatz). Darunter geht nichts, auch wenn man nur kurz Wasser fassen will.
Die Restaurantpreise sind höher als hierzulande, wobei die Leistung sogar vergleichsweise niedrig ist. Dazu kommt die verbreitete Unfreundlichkeit und spürbare Unlust der Gastgeber.
Auf der Insel Mljet wird pro Person 90kn Eintritt für den Nationalpark Salzseen verlangt. Darin ist eine Bootsfahrt zum Kloster enthalten. An der Pier in Pomena (kein Strom-Wasser-WC) werden ca. 100 Kn pro Schiff verlangt. In Pomena kaum Einkaufsmöglichkeiten.
Man bekommt den Eindruck, dass man fast überall kassieren will, wo es nur geht. Für ein Kilo Trauben beispielsweise wurden auf Mljet 30 Kn, also etwa 4 Euro verlangt.
Für jemanden, der sich etwas anderes als eine anonyme Massenabfertigung mit Leistungen von überwiegend geringem Niveau vorstellt, ist Croatien als Bootsurlaub – zumindest zu dieser Jahreszeit – nicht mehr zu empfehlen.