Berliner Mopo: Erster Törnbericht über das Templiner Revier. Ein Törn in den Altweibersommer - ja, Wasserwandern Ende September auf dem Templiner Seenkreuz hat seinen besonderen Reiz. Seit der Verkehrsfreigabe des Schleusenneubaus im Norden der kleinen Uckermark-Stadt sind die neun Seen des etwa 147 Quadratkilometer großen Reviers wieder miteinander verbunden (die Morgenpost berichtete letzte Woche). Ein erster Törn auf dem - 17 Jahre lang von der Oberen Havel abgetrennten - östlichen Teil zeigt überraschende Aspekte des Reviers.
Nur nicht diesen warmen Sonnentag verpassen! Der Morgenhimmel ist stahlblau, einzelne Cumuli ziehen wie in Zeitlupe wattig ihre Bahn. Jeder "Oben ohne" -Tag könnte der letzte sein. Im Nu sind unsere Zweierkanadier auf dem Pkw-Dach verzurrt, Paddel und Seesäcke im Heck verstaut. Nur 85 Kilometer vom Berliner Ring entfernt und keine zwei Stunden später gleiten unsere gutmütigen GfK-"Yachten" am westlichsten Zipfel des Templiner Kanals, an einer zentralen Einsatzstelle gleich vis-á-vis des Schleusenneubaus, ins Wasser.