Junitörn 2005. KORSIKA....Viele Beinamen zieren die Insel Korsika. Die Griechen nannten sie gar „Kalliste, die Schönste“. Tatsächlich ist Korsika mit seiner rund 1000 km langen Küste und Berggipfeln von über 2700 m Höhe ein faszinierendes Gebirge im Meer.
Satte Pinien-, Eukalyptus-, Korkeichen- und Edelkastanienwälder wechseln mit karger, felsiger Macchialandschaft ab, einem Gemisch wohlriechender Kräuter aus Myrte, Heidekraut, Farn, Lavendel, Thymian, Rosmarin usw. Überall begegnet man freilaufenden Ziegen und Kühen. Entsprechend würzig sind denn auch die verschie-denen Käsesorten.
Nach den Ureinwohnern, deren Spuren bis 5000 Jahre vor Chr. zu verfolgen sind, wurde die Insel erstmals richtig durch die Griechen besiedelt, bevor sie dann in verschiedene Hände fiel. Mit der heutigen Zugehörigkeit zu Frankreich sind die stolzen Korsen nicht zufrieden und streben nach Selbstverwaltung. Dies kann man verstehen, wenn man die Sprache hört . Es ist ein Gemisch aus griechisch, italienisch und französisch.