Brighton – Eastbourne – Dover – Calais – Oostende – Breskens – Scheveningen – Ijmuiden – Amsterdam – Hoorn – Enkhuizen - Medemblik. Der Oktober schenkte uns eine Reihe schöner Erlebnisse auf See und an Land. Der Entscheid, anstatt an der französischen Küste zu bleiben, von Cherbourg aus über den Kanal und der englischen Küste entlang nach Osten zu segeln, zahlte sich aus. Frische bis starke Winde bliesen aus der richtigen Richtung. Die Bilanz der Segel- und Motormeilen verbesserte sich weiter zu Gunsten der Segelmeilen.
Fast vergessen schon die vielen Tage mit Flaute oder Gegenwind.
Starke atlantische Tiefs zogen über Irland, England und Schottland nach Skandinavien und sorgten für Sturm- und Starkwind aus Südwest bis West. An der englischen Südküste gab es oft ’nur’ Starkwindwarnung, während um Irland und Schottland Sturmwarnung angesagt war. In Brighton und Calais zogen wir es deshalb vor, bei angesagten 7 bis 8 Bft. im Hafen auf mildere Verhältnisse zu warten. Je näher wir nach Holland kamen, desto mehr profitierten wir vom Hoch über Europa, das auch der Schweiz den goldenen Herbst bescherte. Mässige Winde bei strahlendem Sonnenschein und ruhiges Wasser im Ijsselmeer – ein Saisonausklang wie man ihn sich schöner nicht vorstellen kann.
Abgesehen von einem stürmischen Frontendurchgang bei Calais und ein paar Stunden Nieselregen in Holland hatten wir wenig Regen.